+43 (0) 676 - 766 000 6
Mo - Fr nach Vereinbarung
diana.stoeckl@meduniwien.ac.at

Rückenschmerzen

Das Problem „Rückenschmerzen“ ist heutzutage einer häufigsten Gründe für ein Vorstelligwerden beim praktischen Arzt als auch beim Osteopathen. Die Osteopathie ist ein
guter Weg diesem Problem Herr zu werden und hat auch ein großes Repertoir an Möglichkeiten und Techniken Patienten mit Rückenproblemen zu helfen.

Dank der Sichtweise der Osteopathie auf den Körper und wie er funktioniert reicht die Bandbreite von möglichen lokalen Verursachen der Probleme (meist Schmerzen) bis zu Ursachen von Rückenschmerzen die weit abseits der Wirbelsäule ihren Ursprung haben. Je nachdem muss der Osteopath auf die Ursache des Problems eingehen um den gewünschten Erfolg bei der Behandlung seines Patienten zu erzielen. Eine mögliche lokale Ursache können beispielsweise Verspannungen von Muskeln sein, welche auf Grund von einseitigen Belastungen entstanden sind, und welche ihrerseits zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Als ein weiteres Beispiel von lokalen Ursachen können Weichteilgewebe wie Bandaufhängungen der Wirbelkörper oder Faszien das Problem verursachen. Da allerdings kein göttliches Wesen den Körper in verschiedene Arbeitsbereiche aufgeteilt hat die streng getrennt voneinander arbeiten, können auch mal Organe oder weiter entferne Regionen des Körpers einen Rückenschmerz verursachen. Nach Bauchoperationen können sich Narben bilden, welche die Beweglichkeit der inneren Organe beeinflussen und durch die Bewegungseinschränkung zu Folgeproblemen wie Verstopfung oder auch weitergeleiteten Schmerzen führen können. Jede Frau, die schon mal Regelschmerzen hatte, welche in die Kreuzbeinregion ausgestrahlt haben kann deinen Zusammenhang von Vorgängen in Organen des Bauches (in diesem Fall die Eierstöcke) und der Wirbelsäule (in diesem Fall der untere Rücken) bestätigen. Um dem Rückenschmerz auf lange Sicht Herr zu werden muss hier eine genaue Diagnose erfolgen um den wahren Verursacher der Probleme zu erkennen und therapieren zu können. Behandelt man am falschen Ort, so werden die Probleme auf lange Frist kaum in den Griff zu bekommen sein. Die klinische Untersuchung des Patienten steht in der Osteopahtie an erster Stelle, noch vor Röntgen- oder MR- Untersuchungen, was hier dem Therapeuten zum Vorteil gereicht, da die meisten Probleme
im Rücken nicht auf Röntgen- oder MR-Bildern sichtbar sind, aber mit einer gut ausgeführten klinischen Untersuchung auch gut diagnostiziert werden können. So findet sich auf Grund der breiten Sicht- und Denkweise der Osteopathie hier ein breites Feld an Möglichkeiten Patienten tiefgreifend helfen zu können.